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1. August |
Heute ist in der Schweiz Nationalfeiertag, aber gemäss Blick online, ohne Feuerwerk. Also macht es keinen Unterschied, ob in der Schweiz oder in Washington DC. In Washington arbeiten mehr als 500'000 Personen für die US Regierung.
Am Morgen machten wir eine Busfahrt durch Washington und durch Teile des Staates Virginia. Auf dieser Fahrt stiegen wir immer wieder aus und besichtigten Sehenswürdigkeiten wie: Friedhof der gefallenen Helden (über 300'000 Beerdigte, täglich 25 Neue), J.F. Kennedy's Grab, Lincoln Memorial, Capitol usw. Es ist zurzeit sehr heiss! Manche Thermometer können die Temperatur nicht einmal mehr darstellen, denn es ist zeitweise über 100° Fahrenheit, was um die 38° Celsius sind und manche digitalen Thermometer können nur 2 Stellen anzeigen.
Am Nachmittag ging ich dann zum FBI-Gebäude, durfte aber nicht hinein gehen. Dann ins Museum der Geschichte des Menschen und ins Museum der Amerikanischen Geschichte. Da könnte man Stundenlang verweilen, denn die sind so gross. Wie schon gestern gesagt, sind die Meisten Museen in Washington gratis. So auch diese. Dann ging ich mit dem Lift der Alten Post, auf die Aussichtsplattform, des Turmes der Alten Post. Wunderbare Aussicht - 360° Washington. Danach ging ich ins Hotel, weil zum spazieren war es einfach zu heiss.
Am Abend wollte ich die Pennsylvania Avenue bis zum Capitol laufen, doch auf halber Strecke bemerkte ich, dass sich da irgendeine Formation bereit macht. Es war die U.S. Coast Band. Und um 20:07 Uhr, küstenwachtische Unpünktlichkeit begann das Konzert. Es war wirklich toll, sehr präzise, sehr gute Intonation und fabelhafte Stimme der Sängerin. Anwesend waren unter anderem der CEO der Küstenwache, und der Oberbefehlshaber der U.S. Navy. Wobei letzterer vom FBI geschützt wurde. Danach machte ich doch noch den Nachtspatziergang zum Capitol, dann die 3,5 km wieder zurück, zum Washington Memorial und dann noch zum Weissen Haus. Fotos vom 31. Juli und 1. August. |
2. August |
5:58 Uhr, der automatische Weckdienst des Hotels weckt uns. Heute hatten wir ein langes Programm, um 7:30 Uhr war die Abfahrt nach Niagara. Und auf dieser Fahrt, von mehr als 650 km, machten wir diverse Stopps. Mitunter auch in Gettysburg, wo die grösste Schlacht des Bürgerkrieges in die Geschichte eingegangen ist. Dann noch ein erwähnenswerter Stopp, an einer Truckraststätte, wo ich die Gelegenheit nutzte, in einen dieser Trucks hinein zu schauen. In dem Truck war eine Fahrerin, die mir sagte, dass sie nun 5 Wochen am Stück, in diesem Truck lebte, und dass das noch weitere 3 Wochen so weiter gehe, bevor eine kleine Pause bevorsteht. Im Innern hatte es einen Kleiderschrank, ein Bett, eine Küche mit Kühlschrank und ein Fernseher.
Danach ging die Busfahrt weiter. Nächster Stopp war der Zoll nach Kanada, denn wir gingen auf die Seite des kanadischen Wasserfalls, das ist auch der, welcher immer auf Bildern zu sehen ist. Diesmal kriegte ich keinen neuen Stempel im Pass. Das Hotelzimmer ist wunderbar, fast wie ein x-Sternehotel.
Nach dem Einchecken ging ich noch auf einen Nachtspaziergang zu den wunderbar beleuchteten Niagara Fällen. Bilder zu Niagara. |
4. + 5. August |
Auf der Fahrt nach Chicago haben wir erlebt, wie man in den USA umzieht: Man nehme mehrere grosse Laster, dann wird das Haus geteilt, verpackt und weggeführt.
Sobald dass wir in Chicago einfuhren, wurde mir klar, dass das bis jetzt die schönste Stadt in den Staaten wird, die ich gesehen habe. Alles ist sauber, nicht überfüllt, es hat viele grüne Parks und das Hauptargument; Eine schrecklich nette Familie spielt in Chicago und ich sah den Brunnen vom Vorspann.
Der heutige Tag hatte 25 Stunden, da wir über eine Zeitzone fuhren. Nun sind wir 7 Stunden hinter der "Salgescher Zeit".
Hier gab es nur ein Problem, man musste beim Aquarium, in dem nebst 16 Mio Liter Wasser, auch noch Fische und Pflanzen zu sehen gewesen wären, eine Stunde anstehen. Deshalb entschloss ich mich ins Field Museum zu gehen, dort konnte man mehr als 20'000'000 Objekte bestaunen, so z.B. Sue, den grössten und am besten erhaltenen Dinosaurier.
Am nächsten Morgen gingen wir auf den Sears Tower, den 3. grössten Turm der Welt. Ein wunderbarer Blick in die Ferne und Nähe. Dank dem guten Wetter konnte man 30 Meilen weit sehen.
Am Navy Pier waren zurzeit verschiedene Segelschiffe, die mich jedoch nicht so überwältigten. Aber den Blick auf die Skyline genoss ich. In Chicago lohnt es sich einfach zu Fuss die Stadt zu erkunden, denn gemäss Hotelbroschüre ist Chicago die Stadt mit der besonderen Architektur. Dieser Aussage stimme ich sofort zu, denn etwas Besonderes ist, dass die Stadt nicht von einem Feuer oder von Zerstörung heimgesucht wurde, sodass Alt und Neu nebeneinander zu finden ist. Aber auch im Millennium Park oder beim Buckingham Brunnen (Al Bundi's Brunnen) kann man einfach verweilen und geniessen. Und eine Fahrt mit dem "L" (Elevated-Train), sollte man umbedingt riskieren. Fotos. |
6. August |
An diesem Tag machten wir eigentlich nichts ausser im Bus zu sitzen und über 900km, von Chicago nach Sioux City zu fahren. Die Landschaft war recht monoton. Von diesen 900km waren sicherlich 800km nur Maisfelder. Soviel zum Thema Monokulturen. |
7. August |
Heute ging's von Sioux City über Badlands NP und Mount Rushmore nach Rapid City. Auf dieser Reise sahen wir eine echte Geisterstadt - alle Häuser waren leer - komisches Gefühl. Ausserdem haben wir nun wieder eine Zeitzone überfahren. Nun sind wir 8 Stunden hinter Mitteleuropa, in der so genannten Mountain Standard Time Zone. Und ausserhalb des Busses war nun nicht mehr nur Mais zu sehen.
Unser erster Stopp war beim Maispalast, der total mit Maiskolben dekoriert war. Die Motive werden alljährlich geändert. Nun habe ich gelernt, dass es Maiskolben in 11 verschiedenen Farben gibt: Also Mais ist nicht gleich Mais.
Nächster Stopp war The Badlands National Park, wo in Tausenden von Jahren Erosionen eine grosse Vielfalt von merkwürdigen Formen in den weichen, farbenprächtigen Steinformationen unterhalb der Prärieerde, erzeugt haben.
Dann ging's nach Black Hills, wo der Bildhauer Gutzon Borglum die Gesichter der Präsidenten Washington, Jefferson, Lincoln und Theodore Roosevelt in den Granit des Mount Rushmore meisselte.
Fotos gibt's hier. |
8. August |
Rapid City liegt nahe Sturgis, einem kleinen Dorf, wo sich in diesen Tagen, täglich um die 60'000 Harley Davidson Fahrer treffen. Ich habe noch nie so viele Harleys gesehen, das war ein Erlebnis. Zu Sturgis gibt es noch eines zu sagen: Dieses Dorf existiert nur für die erste Woche im August, sonst lebt dort niemand.
Nach einigen Kilometer fuhren wir durch Gillette, einer Stadt, die von der Produktion von Steinkohle und Erdöl lebt.
Das Durchschnittsalter der Einwohner ist gerade mal 27.
Später kamen wir zum höchsten Punkt unserer Busreise, als wir einen Pass überquerten, der 2700 Meter über Meer liegt.
Nun sind meilenweit Getreidefelder zu sehen. So weit das Auge Reicht! Dementsprechend ist auch die Grösse der Erntemaschinen ausgelegt; das sind Monster.
Am Abend fuhren wir durch die Bighorn Mountains, bis wir das Hochplateau erreichten, auf dem Cody, die von dem berühmten Westernhelden Buffalo Bill gegründete Stadt, liegt. |
9. August |
Heute fuhren wir in den Yellowstone National Park. Dieser Park ist vor allem bekannt dank seinen Geysiere. Der Yellowstone NP beinhaltet 60% aller Geysiere der Welt. Der berühmteste ist der Old Faithful, der alle 90 Minuten ausbricht.
Viele Bäume sind tot und zwar aus folgenden Gründen:
1. Waldbrand in den 80er Jahren, der 1/3 des Waldes abbrannte.
2. Ein Virus, das alle nichtresistenten Bäume tötet, sich aber nun nicht mehr weiter ausbreitet.
3. Die thermische Aktivitäten, welche gewisse Mineralien auflösen, die sich in den Wurzeln der Bäume wieder binden und so die Wasseradern verstopfen.
Im Park war es kalt, am Morgen hatte es gerade mal 50° Fahrenheit. (Vergleich New York: mehr als 100° Fahrenheit.
Wir begegneten Bisons (Büffel), Elchen, Rehen und Präriehunden. Die Büffel waren manchmal auf der Stasse, wo sie mit den Rangerautos spielten und nebenbei lange Staus verursachten. Fotos |
10. August |
Heute verbrachten wir sehr viel Zeit im Bus, wir fuhren von West Yellowstone (Montana) nach Salt Lake City (Utah). In Salt Lake City befindet sich das Zentrum der Mormonen. Der mormonische Glauben unterscheidet sich nicht stark vom katholischen Glauben; sie glauben, dass es noch immer Propheten geben kann und trinken keinen Alkohol und kein Kaffee. Die Führung um den Tempel wurde durch eine junge Schweizerin gemacht, wodurch ich endlich wieder einmal live Walliserdeutsch sprechen konnte. |
11. August |
Der erste Stopp der heutigen Tour, brachte uns zum Wohnort von Harrison Ford, doch ausser sein Skigebiet und einige touristischen Fassaden, bekam man da nicht viel zu sehen.
Was jedoch folgte, sprengte meine Vorstellungen um alles. Denn als ich die Bustour buchte, und das Wort National Park hörte, stellte ich mir Wald und Tiere vor. Doch die Blicke die ich heute geniessen konnte, werde ich nicht so schnell wieder vergessen. Im Bryce Canyon National Park sah ich unbeschreibliche Konstruktionen der Mutter Natur. Die vereinten Kräfte von Wind, Wasser und Eis haben eine Landschaft aus Felssäulen in merkwürdigen Formen und Grössen geschaffen. Diese Steinformationen werden Hoodoos genannt. Die Hoodoos erzeugen ein Labyrinth aus sich ständig ändernden Formen und Farben, von einem leuchtenden Orange, zu einem blassen Rosa oder Ocker. Da sprechen die Fotos für sich.
Am Abend besuchten wir noch ein Rodeo, mit Pferden, Bullen, Cowboys und Cowgirls, und Kühen, Schafen und Lassos. Und beim Sonnenuntergang kam das perfekte Cowboy Feeling auf. |
12. August |
Der Tag begann wie die meisten anderen, 6 Uhr aufstehen, 7 Uhr Koffer bereitstellen und 8 Uhr Abfahrt. Bob, der Busfahrer fuhr uns zum Lake Powell (3000km Küstenlinie), einem Stausee und zu dessen Staumauer, den Glen Canyon Damm. Dieser Damm ist der letzte grosse Damm, der erbaut wurde, um die Wasserkraft des Colorado Rivers zur Energiegewinnung (1,3 GW) nutzbar zu machen. Er ist 11- bis 91 Meter dick und ist mit seinen 216 Meter, der zweithöchste Staudamm der USA. Nun überfuhren wir wieder eine Zeitzone, nun sind wir 9 Stunden hinter der Miteleuropäischen Zeitzone.
Dann, weiter zum Grand Canyon National Park, einer weiteren Stufe der Colorado Hochebene. Hier wurde ich nochmals überwältigt. Ich kann es nicht beschreiben, der Canyon ist soo unfassbar gross. Der Colorado River, der Erschaffer dieser Wunderlandschaft, erschien nun unbedeutend in dieser gewaltigen Schlucht. Das Sonnenlicht liess den Canyon jede Stunde anders erscheinen, denn die Farben und Schatten ändern sich ständig. Einige Daten: durchschnittlich 1,6 km tief, durchschnittlich 15 km breit, 446 km lang. Wie immer: eindrückliche Fotos. |
13. August |
Wir liessen die Naturwunder des Grand Canyon hinter uns und fuhren zu den künstlichen Wundern von Las Vegas. Auf dem Weg dorthin erlebten wir ein bisschen von der Romantik jener Tage, als die Route 66 Amerikas Hauptstrasse war. Ein Besuch bei Angel Delgadillo, dem wohl verrücktesten Barber der Route 66, rundete diese holprige Strasse ein wenig ab.
Am Nachmittag überquerten wir den Colorado River und betreteten somit den Staat Nevada. Nach den Naturwundern der letzten Tage, gibt es wohl keinen grösseren Kontrast als die Stadt Las Vegas. Es erschien fast, als sei nur noch der Himmel die Grenze! Casinos versuchen mit Prunk und aufwendigen Shows die Besucher in ihre Spielhallen zu locken. Bei einer Nachttour durch Las Vegas kam man das Lichterspiel erst richtig zu sehen. Unglaublich hoch 2. Und als Pflicht, spielte ich auch an einem der Spielautomaten. Mein Einsatzt waren 2 Dollar. Ich spielte nur an Automaten mit 1 Cent Einsatz und gewann auch, so dass ich dann 2,86 Dollar verspielen konnte/musste. Einige Daten zu Las Vegas: Ein Casino macht jährlich einen durchschnittlichen Gewinn von 8 Mio Dollar. Pro Sekunde gibt das 160 Dollar (Gewinn!!!). Und noch was Casinos haben nie eine Uhr und den Ausgang fand ich auch fast nicht, der war sehr sehr gut versteckt. Fenster und somit Tages-/Nachtlicht gibts auch keine. Fotos |
14. August |
Heute liessen wir Las Vegas hinter uns und fuhren durch die Mojave Wüste. Am Ende von Kaliforniens "Empty Quarter" liegt Barstow, so genannt da sich in diesem Ort mehrere Interstate Autobahnen treffen. Ja, was will man über Wüste sonst noch schreiben...?
Los Angeles, wird auch L.A. genannt und ist die zweitgrösste Stadt Amerikas. Hier gefällt es mir gut. Es ist sonnig, aber nicht heiss - ideal. Zu sehen gibt es hier soo viel. Und nach dem Einchecken machen wir eine Stadtrundfahrt. Sagen euch diese Worte etwas: Beverly Hills, Olvera Street, Hollywood, Walk of Fame und Santa Monica, um nur einige zu nennen. In Santa Monica haben wir am Abend im Bubba Gump gegessen, wie Forest Gump. Es war ein wunderbarer Abend, vor allem weil wir am Tisch soviel Spass hatten... |
15. August |
Der 2. Tag Los Angeles führte uns in die Universal Studios zu Hollywood. Was ich besonders toll fand, war die Studio Tour, wo wir an die verschiedenen Drehorte aktueller oder ehemaliger Filme und Serien geführt wurden. Mit speziellen Effekten wurden wir so richtig durchgerüttelt, und nass. Dann ging's zum Jurassic Park "The Ride", wo man in einem Boot gemütlich in der Welt des Jurassic Parks herum cuised bevor man einen 84 Fuss hohen Wasserfall, im Freien Fall herunter fällt. Ich wollte nochmals und die anderen gingen zur Mummy "The Ride". Dann nach Shrek 4D und den Blues Brothers folgte noch Water World - das sind Stundmen. Zu diesem Tag gibt es Fotos und wieder mal einen kleinen Film. |
16. August |
| Am 16. August ging's von Los Angeles über Santa Barbara nach Pismo Beach. So steht es zumindest im Programm. Aber aus Pismo Beach wurde dann sonst irgendein Kaff. Aber Yvonne und ich liessen uns den Spass und den Sonnenuntergang nicht nehmen. Wir gingen per Taxi nach Pismo Beach (10 Dollar (inkl. Trinkgeld)) Das war wunderschön, was die Fotos teils hoffentlich rüberbringen. Danach wollten wir zurücklaufen, aber natürlich nicht auf der Autobahn. Wir liefen und liefen und kamen dann in ein Ort mit dem Namen unseres Hotel-Aufenthaltsortes. Doch keine Spur vom Hotel. Und wie das so nach einem Sonnenuntergang ist - dunkle Nacht. Zum Glück brachte uns ein Freund eines Starbucks-...-Managers für 5 Dollar zurück zum Hotel. Sein Auto glich einer Müllhalde. Ich wollte ihm eigentlich die Hand geben, doch das liess ich dann. Es gibt doch noch nette Leute; man bedenke, dass wir schon dachten, sie würden uns entführen. Fotos |
17. August |
Und schon ist die letzte Fahrt mit dem Bus der Bustour quer durch die Staaten. Nach 8400 km, in 18 Staaten und 4 Zeitzonen eine kurze Bilanz: Es war ein gemütlicher Bus, und Bob war ein guter Fahrer.
Es ging von Pismo Beach nach Monterey und dann nach San Francisco. Dort hatte ich komischerweise ein anderes Hotel als alle anderen... Mein Reisebüro...
Zu der Situation mit dem Reisebüro kommt noch dazu, dass ich am 20. direkt neben dem Hotel von den anderen sein muss (30 Min oder 15 $), was ich aber am 17 noch nicht wusste. OK. Komme dann dazu. |
18. August |
Ich hatte das Glück, dass mich die Reiseleiterin auf die Stadtrundfahrt (San Francisco) mitfahren liess, obwohl dass das von meinem Reisebüro nicht gebucht wurde (New York auch nicht, wusste auch nichts davon, bis am Tag danach). Heute durfte ich trotzdem mit. Danke Joyce.
Die Stadt hat Sehenswürdigkeiten, aber aufgrund der ca. 400 Hügel, ist es nicht gemütlich umher zulaufen. Zu den Sehenswürdigkeiten
gehören: Cable Cars, die Viktorianischen Häuser - à la "Full House", die Golden Gate Brücke, das Pier 39 und eben die Hügel mit den steilen Strassen.
Dann Abschied von allen. Besonders schwer fiel es mir, mich von den Nürnbergern zu verabschieden, da ich meist mit ihnen zusammen war. Sehr viel Spass aber auch Schläge und Hiebe waren der Alltag =) Fotos |
20. August |
So, heute erkläre ich die Situation mit meinem Reisebüro. Vom 18. auf den 19. hatte ich in zwei Hotels ein Hotelzimmer gebucht. Wusste dies aber erst am 19. als ich zum zweiten Hotel gehen musste um mich mit dem ATI-Agenten zu treffen, der aber schon am 18. da war... Das reicht fürs erste.
Um 7:30 Uhr ging ich in die Cathedral of St. Mary of the Assumption zur Messe. Hier regte mich auf, dass es viel zu viel Echo
gibt und dass der Sakristan dem Pfarrer das Messbuch halten musste.
Dann auschecken und mit dem Mietauto aus der Stadt und über die Golden Gate Brücke. Diese Brücke ist recht lang, so kam es mir jetzt mit dem Auto zumindest vor. Zum Vergleich: in Salgesch von Bahnhof zur Kirche, zurück und wieder zur Kirche - etwa. Auf dem Highway Number 1 ging's Richtung Fort Bragg. Sehr wechselhafte Landschaften bekam ich zu Gesicht. Alles immer noch in Kalifornien. Aber einen Abstecher nach Napa Valley wagte ich aus Zeitgründen nicht. Fotos vom Trip am Pazifik Richtung Norden.
Und jetzt neu: Die GPS Route |
21. August |
6:30 Uhr erklang der Wecker -> das nenne ich Ausschlafen! Ich musste noch die Homepage erneuern und die Route für den heutigen Tag studieren. Dann Kofferpacken und Auschecken. Es ist neblig, wie an der Westküste oft der Fall ist. Das Auto war mit einer Schicht Dunst bedeckt. Es schien zu regnen, doch es war der Nebel. Danach einkaufen für den Tag; Mini Bagles, Cheddar Dip mit Paprika, Brasilianischer Fleischkäse und Schokoladen Brownies mit Mintgeschmack. Alles zusammen reichte für den ganzen Tag.
Es war eine ruhige Fahrt, zuerst der Küste entlang, dann über die Berge, an den Mammutbäumen vorbei, oder drunter durch, und wieder der Küste entlang. Das Wetter besserte sich stetig-proportional, mit konkavem Charakter, zur Entfernung zur Küste, beim Entfernen. Und somit auch stetig-umgekehrt-proportional, mit konvexem Charakter, zur Entfernung zur Küste, beim Annähern.
Tanken funktioniert hier gleich wie in der Schweiz, man kann jedoch auch an der Kasse bezahlen gehen, dort muss man aber vor dem Tanken bezahlen. Also, herzlichen Dank der Kreditkarte, die uns das Leben bezüglich Geldausgeben, jedoch bezüglich Geldverdienen nicht unbedingt einfacher macht. Dann noch einen Spaziergang am Strand und auf einem 3,3 Meilen Pier. Und der Sonnenuntergang beim Leuchtturm von Crescent City. Und wie immer: Fotos und seit gestern neu: Die GPS Route |
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