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Tagebuch - Juli
 

2. Juli
Jetzt fängs damit an, dass ich nicht mehr über jeden Tag schreibe - so ist's auch gemütlicher zu lesen.
Heute ging ich mit der Gastfamilie zur Messe, to mass oder to church, wie sie das hier so sagen. Schon die Autofahrt zur Kirche war recht spannend, denn es bewahrteitete sich was ich schon lange befürchtet hatte: Diese Kanadier können einfach nicht Autofahren. Dann sind wir heil ausgestiegen, laufe ich vorann, ohne zu wissen wo diese Kirche sein mag. Ich dachte mir: die werde ich dannn sicher irgendwo sehen. Weit gefehlt, daran vorbei gelaufen bin ich. Es sah von aussen fast aus wie ein normales Haus. Dann die zweite Überraschung, alle sind schwarz. Tja, das hätte ich trotz schwarzer Gastfamilie nicht gedacht. Jeder kennt jeden und ich werde überall vorgestellt. Dort kam ich mir schon irgendwie ein bisschen zu weiss vor. Aber es sind alles ganz nette Leute. Nun kommt aber das Beste; Die Messe fängt an, eine Rockband spielt, es wird gesprochen, gesungen, getantz und umhergerufen - oh jeh, was geschieht hier? Eine typisch Amerikanische Messe, mit Gospelchor und allem drum und drann. Ach, geklatscht wird auch noch - wenn's nur das wäre. Die Predigt war sehr interessant, denn es handelte darum, wieso die jungen Leute nicht mehr in die Kirche gehen, was ich bei einer solchen Messe überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn es ist alles erlaubt, was draussen auch erlaubt ist. Ach, getrunken wird auch noch.
Dann ging ich wieder ans Jazzfestival. Toll.
Dann Mittagessen: Double Big Mac, mit 4x Fleisch und 2x Käse - ein Traum für jeden Vielesser. Dann Festival. And back to the Hostfamily or Guestfamily.

3. Juli
Montag - genau wie in der CH. Alle sind einwenig langsam und alles funktioniert etwas mühsamer. Die Schule war dementsprechend etwas langweilig.
Dann ging ich ans Jazz Festival, wo ich auf der Toilette feststellen musste, dass es in Kanada wohl wirklich kein 3-lagiges Toilettenpapier gibt. Dann als keine wirklich gute Band da war, ging ich ins Kino: "Click" - ein Film, der alle Emotionen abdeckt. Nach dem Film ging ich zurück ans JF, denn heute spielte Jamie Cullum. Leider gab es keine Tickets mehr, nicht mal mehr auf dem Schwarzmarkt. Das britische Enfant terrible des Jazz, der verspricht niemals zweimal dieselbe Show zu machen. Das wäre wirklich toll gewesen, denn mit seinen Liedern habe ich viele schöne Momente in den letzten 2 Jahren zu verbinden. Doch, als ich kopfhängend das Gebäude verliess, entdeckte ich eine kleines Schild, wo drauf stand: "Ce soir, Jamie Cullum, donne ici des signatures, après le concert". Wenn das nur stimmt. Also stehe ich vor diesem Laden und warte, warte, und es sind nur 5 Personen vor mir. Dann, das Konzert ist fertig, die Leute strömen aus dem Saal, alle kommen daher, und ich bin der 6. in der Reihe - das ist mal wieder aufgegangen. Die Schlange ist im Geschäft lang und vor dem Geschäft noch länger. Dann: warten - warten. Danach: die Leute vor dem Geschäft beginnen zu blitzen - er kommt - tobender Applaus - sitzt sich dar - macht eins, zwei Spässchen und fängt an zu unterschreiben. Nun bin ich dran. Er meint: "I'm happy to see you here." und ich: "So am I! Thank you", darauf er: "Thank you!"
Dann auf dem Heimweg sah ich noch einen Hochhausbrand der Extraklasse; 6 riesige Feuerwehrwagen rasen mit Sirene und Blau-Rot-Gelb-Weisslicht, ohne Rücksicht auf rote Ampeln, zum Hochhaus. Dann fährt mein Bus ab. Während der Busfahrt kommt uns noch ein Feuerwehrwagen mit diesen verschieden Lichtern und Sirene entgegen. Dann Noch eine Strassensperre mit 5 Blau-Rot-blinkenden Polizeiwagen. So, dann noch Regen und ich bin in der Wohnung. Gute Nacht. Fotos vom 3. und 4. Juli.

4. Juli
Schule cool, habe mich eingelebt. Witzig und kurzweilig. 9 Mädchen/Frauen, 2 Jungs/Männer. Nach Schulschluss folgt eine Informationsveranstaltung über einen möglichen Ausflug nach Ottawa, der Hauptstatt von Kanada. Dann gehe ich mit Daniela aus Brasilien Mittag essen. Und dass keine Missverständnisse entstehen: Daniela ist 30 Jahre alt und mit Enrico verheiratet. Wir gehen zum Olympiastadion. Dort werden wir von einem netten Guide umhergeführt. Einige interessante Daten: Das Olympia Stadion kostete 3mal mehr als geplant. In diesem Jahr, also 30 Jahre nach der Olympiade, wurde es abgezahlt. Es beinhaltet 6 Schwimmbecken und ist somit das grösste bedeckte Schwimmbeckenstadion der Welt. 74000 Personen haben Platz drin. Es hatte ein einziehbares Dach, was nun aus Kostengründen fix ist. Das Vélodôme wurde zu einem Biodôme umgebaut, welches 4 Jahreszeiten inkl. deren Vegetation und Tierwelt beinhaltet.
Dann gingen wir ins Viertel Chinatown vom Montreal. Dort soll es möglicherweise billigere Varianten einer Bustour nach Ottawa geben. Wir werden uns das aber nochmals überlegen, denn so viele Chinesen ist uns ein bisschen unheimlich.
Und schon wieder am Jazz Festival. Daniela bekam einen Insidertipp, dass Seu Jorge, ein international bekannter, brasilianischer Musiker und Filmstar ("City of Gods" und andere), ein intimes Konzert geben wird. Tatsächlich, etwa 20 Leute waren da, und man konnte mit ihm reden. Ich auf französisch, sie auf portugiesisch. Dann ab nach Hause, Tagebuch erneuern und Hausaufgaben erledigen. Fotos vom 3. und 4. Juli.

5. Juli
Das nenne ich einen ganz normalen Tag; 6:30 Uhr aufstehen, duschen, Frühstück, ab in die Schule und schon ist der Morgen um. Dann gingen Daniela und ich ins Biodôme. Das Vélodôme, der Olympidade 1976 wurde zu einem Biodôme umgebaut, welches 4 Jahreszeiten inkl. deren Vegetation und Tierwelt beinhaltet. Genial, kann ich nur sagen; zuerst, in den Tropen, schwitzt man, dann am Schluss, in der Antarktis, hat man zu kalt. Dann gingen wir nach Chinatown und buchten die Bustour nach Ottawa. Dann ans Jazzfestival und nach Hause. Schaut euch mal diese Fotos an.top

6. Juli
Heute, nach der Schule, war ich wieder mal auf eigene Ferse unterwegs. Ich wollte eigentlich zuerst mir meine Haare schneiden lassen (to have my hair cut (passiv)), doch dann entschied ich mich doch anders. Ich nahm mir vor, den Mont Royal zu erklimmen. Das ist nur halb so schlimm, wie es klingt, denn es führt eine 3 Lastwagenbreite Strasse, mit nicht einmal 5%iger Steigung nach oben. Doch nach ca 5 km ist man da und hat eine unglaubliche Aussicht. Die Fotos sprechen da wohl für sich. Der ganze Spass dauerte gut 4 Stunden, denn ich habe es richtig genossen. Es hat sonst keinen einzigen Hügel weit und breit.
Dann war wieder Jazz Festival Time und ich ging an eine Bekanntmachung von Oliver James, einen wirklich bekannten Jazz Pianist. Er erzählte von seiner Kindheit und von der Zukunft. Die Fragen wurden in Französisch gestellt, doch diesem, wirklich komischen Quebec Französisch kann man fast nicht zuhören. Die haben so ein Laut, ich sage im den "Zg", das haut einen fast um. Ich habe hier wunderschöne Fotos, mit dem Weg zum Mont Royal, der für uns bekannten Vegetation, dem wunderbaren Ausblick und dem Jazz Pianisten Oliver James, der übrigens schon 17 CD, 2 Biografien, eine DVD heraus hat, und mit über achtzig noch um die 60 Auftritte pro Jahr hat. Zudem gibt's hier noch eine von mir aufgenommene Live-Aufnahme. Und hier ein Video vom wunderbaren Ausblick vom Mont Royal.

7. Juli
Freitag, das heisst Prüfungstag. Doch die Prüfung war kein Problem. Dann habe ich mir eigentlich zuerst gedacht, dass es ein gemütlicher Nachmittag in der Wohnung geben wird. Doch das änderte sich, als mich Daniela fragte, ob ich mit ihr und einer anderen Daniela in den Botanischen Garten gehen möchte. Ich willigte ein; Gott sei Dank. So ein wunderschöner Park, mit Themen wie Alpen, Asien, Nord Amerika, China, Japan. Zudem haben noch verschiedene, bekannte Gärtner Teile des Parks gestaltet. Die Grösse kann man sich fast nicht vorstellen, als kleiner Hint: Mit einem Fahrzeug hatten wir 8 Minuten, um von "unten" nach "oben" zu kommen.
Als wir von uns ein Foto machen liessen, hörte ich von einer Klassenkammeradin sagen: "He is rich, he's from St. Moriz!" Da war also nun einer von diesen zahlreichen Schweizer, denen ich immer aus dem Weg ging. Doch nun nach mehr als 2 Wochen sprach ich vor Ort mit jemandem Walliserdeutsch.
Zurück zum Park: Jede Pflanze und jeder Baum ist angeschrieben, und da es in Montreal sehr häufig regnet, ist die Bewässerung kein Problem. Genau an diesem Tag hat es aber nicht geregnet, und man konnte die herrlichen Düfte der Rosen, Tulpen und der anderen wohlduftenden Pflanzen riechen.
Am Abend hatte ich 167 Fotos auf der Kamera, jedoch habe ich sie nun auf eine Anzahl zurückgelöscht, die für einen Betrachter erträglich ist. Man geniesse.

8. Juli
Samstag, und um 05:00 Uhr aufstehen. Heute geht's auf nach Ottawa, der Hauptstadt von Kanada. In Chinatown habe ich mit Daniela und Carolina (52) abgemacht. Dort fährt auch unser mega Auto ab - 15-Plätzer sieht von aussen wie ein Auto aus, aber im Innern wie ein Bus. Dann fahren wie los und mir wird bald klar, dass diese Autobahnen nicht mit denen von der Schweiz mithalten können. Zur Vorstellung: Als Ausgangspunkt nehme man den Monte Generi im Tessin, mit seinen ganzen Strassentrennungen, dann füge man noch einige Risse, Schlaglöcher und Sprungschanzen hinzu, und man erhalte eine Kanadische Autobahn. Führ den Fahrstiel des Fahrers habe ich keinen möglichen Vergleich - 1000x gasen +bremsen.
Das erste Ziel war das Parliament Building, wo gerade ein Gardenwechsel stattfand. Nach meinen militär-musikalischen Erfahrungen kann ich nur soviel sagen: Instrumente sind in einem miserablen Zustand, am besten stimmten die Dudelsäcke, militärisch sehr gut, doch musikalisch mässig.
Dann gingen wir in eine Münzfabrik, in welcher man leider keine Fotos machen konnte. Von den Produktionsschritten hat man so ziemlich alles gesehen. Zwei Zahlen: Es werden täglich 8000 Qualitäts-Sammelmünzen hergestellt; das Gold, das hergestellt wird, ist 99,999% rein - das reinste der Welt. Am Schluss der Tour konnte man einen Goldbarren im Wert von 300000 Dollar hochheben. Toll, wirklich toll.
Mittagessen war in einem Chinesischen Fast-Food Restaurant. Wir versuchten von allem ein bisschen. Und machten den Chinesen alles nach. Das Essen war sehr gut, das hat mich sehr überrascht.
Danach ging's ab ins Canadian Museum of Civilization, ins grösste Museum der Welt. Hierzu nur soviel: Ich habe noch nie ein so gut gemachtes Museum gesehen doch man bräuchte sicherlich 3 Tage um alles gesehen und gelesen zu haben.
Nun besuchten wird den Governor of Canada, es ist eine Sie und in ihrem Haus durften auch keine Fotos gemacht werden. Scheinbar habe es da noch Silbergeschirr von Queen Elisabeth, was sie bei einem Besuch da vergessen haben soll.
Am Abend in Montreal wollte ich noch ein Feuerwerk anschauen, doch als ich der Gastfamilie anrief um zu sagen, dass ich spät kommen werde, sagten sie mir das gehe nicht, ich solle sofort zurückkommen. Oho, was habe ich wohl falsch gemacht?... In der Wohnung angekommen, kommt die Frau und entschuldigt sich bei mir, es tue ihr so leid, aber sie habe gedacht, ich sei der neue Gast (12 Jahre alt, aus Mexico), der schon am ersten Tag irgendwo weg will. Tja, Feuerwerk verpasst, aber ist ja nicht so schlimm, denn jeden Samstag findet eines statt. Also hier sind die Fotos.

9. Juli
Das Wetter ist heute tip top. um 10:00 Uhr haben wir vor der Schule abgemacht, doch jeder kam gemäss den Pünktlichkeitsregeln seines Landes. Ich (Schweiz) 9:58 Uhr, Daniela 1 (Brasilien) 10:06 Uhr und Daniela 2 (Brasilien) 10:35 Uhr beim Metroeingang getroffen, als wir schon gehen wollten.
Vieux Montréal stand auf dem Plan und dieser Plan wurde trotz mässiger Verspätung durchgezogen. Dort musste ich mal den 2% Französisch sprechenden Damen erklären, dass Hôtel de Ville kein wirkliches Hotel ist, sondern die Stadtverwaltung. Nun sah ich zum ersten Mal den Strom Saint-Laurent. Dieser Strom am Hafen eine Geschwindigkeit von 1-2 km/h und weiter draussen eine Geschwindigkeit von mehr als 45 km/h. Aus diesem Grund können nur Boote passieren, die schneller als 45 km/h fahren können. Dort am Hafen konnten wir live miterleben, wie ein Boot ausser Kontrolle rückwärts fährt. Das war recht spektakulär, denn es Rammte den Steg und hatte dann einen Riss im Bug. Ob es dann unter gegangen ist, kann ich nicht sagen, weil wir dann eine Kutschenfahrt durch Vieux Montréal unternahmen. Das war sehr aufschlussreich: Unter den Strassen von Vieux Montréal fliessen 3 unterirdische Flüsse. Der Hafen von Montreal ist der grösste Frachthafen der Welt und der 2. grösste Container Hafen in Nord Amerika, doch diesen Teil haben wir nicht besichtigt... Und sonst noch so interessante Sachen, die ich jetzt hier nicht alle aufschreiben kann.
Dann spazierten wir einwenig umher und sahen eine französische Strassenbeiz. Dort assen wir für 12.XX Dollar einen Salat, Vorspeise, Hauptgang, Dessert und Kaffe. Was will man mehr.
Nach dem feinen Essen machten wir eine Verdauungspause in einem Park am Ufer des Saint Laurent Stroms. Jetzt aber: Eine Tour mit dem Amphi Bus. Dieses Gefährt konnte sich auf Land und auf dem Wasser fortbewegen. Es war sehr spannend, als man ins Wasser fuhr, doch alles war dicht und wir fuhren tatsächlich auf dem Wasser.
Dann noch ein Bisschen hier und da, und ein schöner Tag mit leichtem Sonnenbrand ging vorbei. Und natürlich gibt es auch Fotos.top

11. Juli
Heute hab ich in der Schule viele interessante, neue Wörter gelernt. Leider sind diese alle auf Polnisch oder Portugiesisch, was meinem Englischwortschatz nicht so nützt. Nach der Schule machte ich mich alleine auf die Ferse. Doch ohne Plan und Ziel. Ich habe mir gesagt, ich steige einfach mal an der Metro-Station, aus wo viele aussteigen. Das war Berri-UQAM. Und die meisten stiegen nur um, also nächste Metro und weiter. Das schlussendliche oder womöglich vorläufige Ziel war Jean-Drapeau - Doch hier verteilt sich die Menschenmenge.
Mir fällt sofort eine riesige Kugel auf, die ich am Sonntag vom Amphi-Bus aus schon gesehen habe. Ein imposantes Bauwerk, das man von weitem sieht, aber doch hindurch schauen kann. Darunter hat es verschiedene Museen. Ich besuchte ein sehr interessantes, über Wasser. Hierzu nur etwas was mich überraschte; Der erste Notruf der Titanic ging am Hafen in Montreal ein, dort wurde der Notruf an Halifax weitergeleitet.
Als ich das Museum verlassen habe, bemerkte ich, dass heute unnötig heiss ist. Wenn ich nun schon auf der kleinen Insel bin, auf der das Formel 1 Rennen statt findet, muss ich schon dort rüber gehen. 5 Minuten Fussmarsch und schon sieht man eine Kurve. Auf dieser Strecke kann man mit dem Auto, mit dem Velo oder mit Roller die Strecke der Rennprofis abdüsen, jedoch mit maximal 30 km/h.
Szenenwechsel: Diesmal brachte mich die Menschenmenge vor eine geschlossene Basilika, aber da werde ich sicherlich nochmals hingehen. Einige Fotos können wie immer betrachtet werden.
Ach, ich habe eine neue Frisur, aber nicht so extrem wie nach dem Coiffeurbesuch, dann sah ich aus wie David Beckham, als er noch eine schöne Frisur hatte. ;-)

14. 15. 16. Juli
Jetzt habe ich lange Zeit nichts mehr geschrieben. Das hängt damit zusammen, dass nicht mehr viel Interessantes geschieht. Es kehrt langsam der Alltag ein. Ich steige in den Bus ein, ohne 3 mal zu kontrollieren, ob es der Richtige ist, ich bin vor der Wohnung ohne zu wissen, wie ich dorthin gekommen bin - Alltag.
Am 14. Juli machten beide Danielas und ich uns nach der Schule auf dem Weg nach Quebec City. Wir entschlossen uns für die billigste Variante, was soviel heisst; Oréans Express (Bus) und Übernachtung in einer Studentenresidenz für ca 25 Fr. pro Nacht. Da die Waschmaschine der Gastfamilie Feuer gefangen hat und meine Kleider deshalb noch immer schmutzig sind, musste ich in Quebec City neue Kleider kaufen. Danach gingen wir in den, von der Residenz in etwa 25 Minuten erreichbaren, Stadtteil Vieux-Quebec. Dort war gerade ein grosses Festival mit 8 Bühnen. Die einzigen für mich bekannten Europäer waren die Scorpions. Dann Nachtessen in einem italienischen Fastfood-Restaurant.
Am 15. Juli standen wir schon früh auf, um möglichst viel zu erleben. Wir entschlossen uns für ein grosses Frühstück, dann einen kleinen Snack und ein grosses Abendessen. Quebec City ist scheinbar die schönste Stadt Kanadas. Und tatsächlich, eine wunderschöne Stadt mit vielen alten, grossen, gut erhaltenen Gebäuden, schön geschmückten Parks, überall Blumen, einfach schön. Man kann stolpert sozusagen über die Sehenswürdigkeiten, überall ist etwas zu sehen. Die Altstadt mit den Kirchen, Kathedralen und einem Schloss ist aber der schönste Teil der Stadt. Quebec City ist sozusagen wie eine Treppe; der Hafen und ein Alter Teil sind unten, dann kommt eine grosse Stufe, die z.B. mit dem Funiculaire überwindbar ist, und dann die Altstadt und weiter hinten der moderne Teil. Auf den Strassen war am Abend Rambazamba. Viele Strassenkünstler waren unterwegs. Später gingen wir zurück zur Residenz, wo ich dann noch eine Unterrichtsstunde Samba geniessen konnte.
Am letzten Tag in Quebec City machten wir eine 2-stündige Stadtrundfahrt und dann einen 4-stündigen Ausflug zu einem Wasserfall, der noch höher als die Niagarafälle ist. Über dem Wasserfall (Video) ist eine Hängebrücke gespannt, und wenn man nicht schwindlig ist, spürt man die Kraft des Wassers hautnah. Ein anderer Halt war eine Kathedrale, die auf einer Kirche erbaut wurde, sie ist riesig und atemberaubend. Dann der letzte Halt: eine Gebäude, das ein 360° Panoramabild von Jerusalem beinhaltet; beeindruckend. Dann zurück nach Quebec City, und dann wieder 2,5 Stunden Busfahrt zurück nach Montreal. Es war wunderbar. Fotos.

18. Juli
Gestern war mein letzter Montag in Montreal, heute mein letzter Dienstag. In der Schule war es heute besonders lustig.
Nach der Schule musste ich an den Amtrak (Zug) Bahnhof von Montreal, um ein Billet von Montreal nach New York zu kaufen. Ich hatte unglaubliches Glück; der allerletzte Platz habe ich bekommen. Huch, nochmals Glück gehabt. Später hatte ich mit beiden Danielas bei der Metrostation Mont-Royal abgemacht. Diesmal waren auch alle pünktlich. Wir gingen auf den Mont Royal und konnten nochmals die unglaubliche Aussicht geniessen. Dann haben wir das letzte Mal zusammen gegessen, da Daniela aus Brasilien morgen nach Hause gehen wird. Es war ein recht traurig, wenn man 2 Wochen lang fast täglich zusammen ist, und dann auf einmal heisst es Abschied für wahrscheinlich immer.

19. Juli
Mein letzter Mittwoch in Montreal verlief recht gemütlich. Ich ging ein bisschen im Park Centenaire und n der Umgebung spazieren. Dabei bin ich einem Biber begegnet, mitten in einer Stadt. Es war heiss heute, aber nicht so heiss wie im Wallis, ca 30° Celsius warm, wolkenlos und ein sanfter Wind. Nun habe ich auch entlich Fotos von der Umgebung und von der Wohnung.top

21. Juli
Heute war mein letzter Schultag in Montreal. Ich durfte einen Vortrag über Wein halten. Nach dem Vortrag wurden unaufhaltsam Fragen gestellt und nun möchten alle nach Salgesch kommen, und entweder in den Reben oder in einer Weinhandlung arbeiten - Wenn die wüssten...
Nach der Schule erhielt ich noch 2 Diplome, eines für die Anwesenheit von mehr als 80% des Unterrichts, und eines fürs bestehen vom Level 7. Juhui. Und danach wurde ein Abschiedsfest gefeiert, mit Snacks aus allen Ländern. Eine mexikanische "Süssigkeit" empfehle ich keinem, denn das war weder süss noch keit, sonder scharf und sauer. Die kanadischen Käse-Pralinen waren jedoch besser als erwartet.
Beim Mittagessen probierte ich die Quebecuasische Spezialität: Poutine. Das sind, mit Käse überbackene und in Bratensauce getunkte Pommes-Frites. Mmmh.
Dann wollte ich ins Museum der Concordia-Universität, doch das war geschlossen. Dann ins Museum der McGill-Universität: geschlossen. Also entschloss ich mich die Koffer packen zu gehen. Das machte ich auch und anschliessend bekam ich mein vorläufig letztes Mal Jamaikanische Bohnen mit Reis und Poulet. Dann veranstaltete ich einen Wallis- und Familienkennenlernabend. Die Gastfamilie hat das sehr geschätzt. Bilder zum Tag.

22. Juli
Heute heisst es früh aufstehen. Um 5:20 Uhr erklingt das wohltuende Geräusch meines Weckers. Dann Abschied von Francisco, meinem mexikanischen Gastbruder, der heute nach Ottawa geht. Dann Frühstück, den Rest packen und Abschied von den Gasteltern. Um 7:16 Uhr geht mein Bus zum Zugbahnhof. Dann um 9:50 Uhr mein Zug von Montreal nach New York. Jetzt noch ein allerletzter Blick auf Montreal. Nach 2 Stunden erfolgt die Passkontrolle, mit einigen Komplikationen, womöglich weil ich nicht rasiert war. Nach in etwa einer Stunde geht die Fahrt weiter. Wir durchqueren wunderschöne Wälder, Sumpfgebiete und Seen, Natur pur. Die Züge fahren mit Diesel und nicht mit Strom und schon wieder ist die Klimaanlage auf 120% eingeschaltet und alle haben zu kalt. Ich kann viel schlafen und dann nach einer Stunde Verspätung, also 11 Stunden Zugfahrt, komme ich in New York an. Heute habe ich den Sonnenaufgang im Bus erlebt und den Sonnenuntergang im Zug, das war ein prächtiger Anblick.
Dann mit einer rasanten Taxifahrt ab ins Hotel, etwas zu essen suchen und schlafen.

23. Juli
OK, das Hotel versprach im Internet ein Etagenbad, was sich vor Ort in ein eine-Etage-höher-Bad umwandelte. Tja, mit dem kann man ja noch leben, wären da nicht diese Holzspäne auf den Treppen und drüber ein Loch in der Decke. Ich habe es ja überlebt. Ausgecheckt und mit dem Gepäck zum Busbahnhof Port Authority. Dann ein Billet kaufen, Gepäck abgeben und ab in die riesige Stadt. In der Schweiz gibt es keine vergleichbare Stadt. Die übergrossen Werbungen und Leuchtreklamen, alles bewegt sich. Ein Rekrutierungszentrum mitten auf der Strasse. Megafette Leute, wo das Auge reicht. Gefährliche Taxifahrten. Musicals, die am Nachmittag schon ausverkauft sind. Die Vororte haben etwa so grosse Wolkenkratzer wie Montreal, doch in Manhattan...
Nach dem Staunen telefonierte ich mal wieder zurück nach Hause. Dann ging ich ins Hard Rock Cafe New York, dort hat es von vielen bekannten Musikern Gitarren, Kleider usw. Z.B. von den Beatles. Danach zurück zum Busbahnhof, um auf meine Onkel und Tanten zu warten. Die dann nach viel Verspätung auch endlich ankamen. Danach gingen wir mit einem Greyhound Bus nach Mont Laurel, wo uns Jim und Jo-Anne Foster (Oggier) abholten. Sie fuhren zu ihrer Wohnung in Westmont, New Jersey. Gemütliches Zusammensein und dann schlafen gehen. Die kommenden 4 Tage werde ich mit ihnen verbringen und unter anderem als Übersetzer fungieren.

24. Juli
Es war eine fast gute Nacht, wäre da nicht diese Uhr, die alle halben Stunden schlägt und nebenbei ist einige Meter daneben auch ein Busbahnhof für die Verbindung New York - Philadelphia, mit 20 Minuten Takten in beide Richtungen. Das Frühstück war auch hervorragend, irgendwie nicht amerikanisch, sondern gut und gesund.
Nach dem Morgenessen fuhren Jim und Jo-Anne mit uns in der Gegend umher und wir machten einen Spaziergang im Township Haddon. Am frühen Abend kam dann die Tochter Jennifer zum Essen und später die Schwester und der Schwager von Jo-Anne und noch später deren Tochter. Ein interessanter Abend mit Fotos, Videos und einem Buch folgte. Es wurde gelacht, wir hatten Spass.top

25. Juli
Gutes Frühstück zum Zweiten. Dann etwa 40 Minuten Fahrt zu einem Haus eines Freundes. Dort hatte es einen schmalen Fluss, mit vielen Kurven. Jim zeigte uns, dass man mit einem Camion Reifen (Tube) gemütlich dahin gleiten kann. OK, das Wasser war kalt und dreckig, aber wir haben uns alle überreden lassen und sind 20 Minuten auf je einem Reifen ganz romantisch dahin gegleitet. Als wir aus dem Wasser stiegen, mussten wir nur gerade die Strasse überqueren und wir waren schon wieder am Start. Das kam uns recht komisch vor. Und gleich noch einmal.
Beim Mittag essen zeigte sich Jim als BBQ- oder Bar-BQ- oder Barbecue- oder schlicht Cue-Koch. Dann machten fast alle Siesta, ausser Marie-Rose, die mit Jo-Anne redete und ich, der mit Jim über Amerika redete. Dann Rückfahrt, duschen und Nachtessen bei Kathy und George, Jo-Anne's Schwester und Schwager. Die haben es ganz toll, einen Swimmingpool und vieles mehr...

26. Juli
Nach einer sehr langen Autofahrt sind wir am Ozean angekommen. Wunderbares Badewetter, doch niemand sagte uns, dass man dort baden kann, so machten Jo-Anne und ich einen Bahrfussspaziergang am Strand/Wasser. Dann tranken wir etwas und gingen die etwa 2 Meilen, zurück zum Auto.
Zu Mittag assen wir im "Besten Meeresfrüchte-Restaurant 2006" - wer auch immer das gewählt hat, hat nicht das selbe gegessen wie ich, denn der Broccoli war fast roh und das ganze schwamm in einer Buttersauce, die auf der Karte nicht erwähnt ist. Danach folgte eine Fotosession und die lange Rückreise nach Westmont.
In Westmont angekommen, entschlossen wir uns stillschweigend für eine Siesta. Für mich eine lange Siesta, bis am 20:30 Uhr. Danach konnten wir nicht schon wieder essen, was mir sehr entgegen kam, denn die Buttersauce noch immer meine Magenwand bedeckte. Nach einem letzten Fotobetrachtungsblock gingen die Männer des Hauses, unter der kompetenten Leitung von Jim, auf einen nächtlichen Spaziergang. Wir liefen das ganze Dorf Westmont, der Länge nach ab. Was bei einem 500 Personendorf nicht so viele Meter macht. Jim könnte sicher zu jedem Gebäude etwas erzählen. Es war sehr gemütlich und interessant.

27. Juli
Der heutige Tag startete recht früh, da es Abschied nehmen, von Jim und Jo-Anne Foster (Oggier), Bruno und Marie-Rose und Emanuel und Chiara, hiess. Wir wurden wieder nach Mont Laurel gebracht und von dort fuhren wir in verschiedene Richtungen, sie zu Emanuel's Verwandten und ich nach New York. Die Busfahrt nutzte ich, um dieses Reisetagebuch wieder zu aktualisieren. Dann mit dem Taxi ins Hotel und raus in die bunte Welt. Ich lief einfach mal umher; vor allem am Broadway, zwischen der 37. und 45. Strasse.
Um 17:00 Uhr hatte ich mit Stefan und Tamara, beim Empire State Building abgemacht. Wir gingen zusammen eins trinken und dann liefen wir in der Stadt umher. Dort durften wir an einem Filmset zuschauen, doch wir hatten keine Ahnung wer diese Schauspieler waren, und das Auto explodierte auch nicht. Am Besten war dort der Polizist mit der Cola in der Hand, der den Verkehr mit einer Hand regelte, der ohne ihn genau so gut funktioniert hätte. Ja, es sah halt cool aus. Später gingen wir noch ins Burger King etwas essen und als es anfing vom Himmel zu tröpfeln, entschloss ich mich, mich von Stefan und Tamara zu verabschieden und zurück ins Hotel zu gehen. Bilder vom 27. und 28. Juli gibt's hier.

28. Juli
Heute war ein Power Sightseeing-Tag. Ich stand am Morgen früh auf, dann besuchte ich Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett und kaufte mir einen "New York Pass". Dann folgte eine Tour in der "Radio City Music Hall", dem grössten Konzertsaal der Welt. Alles wurde uns gezeigt, auch Backstage, das war sehr interessant. 2 Blocks weiter sind die NBC Studios. Auch dort machte ich eine Tour, die es in sich hatte; wir durften in die diversen Studios (Braking News, Comedy, News und Sport) hinein gehen und auf alle Fragen wurde geantwortet. Nach dieser Tour folgte schon eine nächste: "Rockefeller Center Tour". Die anderen Touren dauerten etwa je eine Stunde, doch diese dauerte fast 2 Stunden. Bei dieser Tour wurde alles sehr gut erläutert, und sogar der Platz, wo der Stamm vom grössten Wehnachtsbaum der Welt am Boden befestigt wird, wurde uns gezeigt. Dann folgte ein Besuch im "Museum of Modern Art (MoMA)". Mit manchen Bildern konnte ich jedoch gar nichts anfangen - Ich hätte meine Kindergartenbilder wohl auch mal ausstellen sollen.
Dann habe ich etwas zu Mittag- und Abend- gegessen. Und weiter ging's mit "New York Skyride", einer virtuellen Stadtrundfahrt in der Art eines Flugsimulators. Und als es dunkel wird, noch mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug, auf die Aussichtsplattform des "Empire State Building", und das im 86 Stock. Das war mit Abstand das Beste vom ganzen Tag; Blick auf ein phänomenales Lichtermeer. Bilder vom 27. und 28. Juli gibt's hier.top

29. Juli
New York mit dem "New York Pass", again. Ich wollte zuerst ins Madison Square Garden, doch dann habe ich die falsche U-Bahn genommen und entschied mich für die Freiheitsstatue, was ich nicht bereue. Am unteren Ende von Manhattan angekommen, kam ich auch bald zu einem Ticket, doch dann hiess es anstehen für die Sicherheitskontrolle. Hierbei fiel mir auf, dass recht roter Stoff in der Menschenmenge zu sehen ist. Und bei näherem Betrachten stellte ich mich Erstaunen fest, dass alle mit dem Schweizer-Kreuz bestückt sind. Oho, wohl eine Reisegruppe? Neinein, das sind viel zu viele. Dann fragte ich den hinter mir, der auch Schweizerisch bekleidet war, wieso dass da alles Schweizer seien und er antwortete mir. "Heute ist der SWISS NATIONAL DAY ON ELLIS ISLAND, sozusagen ein vorgezogener 1. August. Diese Schweizer die du siehst, sind alles Schweizer, die in New York leben. Es haben sich 1500 angemeldet." Wuauh. Wenn das kein Zufall war. Genau dann - Ich da! Ich ging vor Ellis Island noch zur Freiheits-Statue, dann erst auf die heute CHische Insel. Ambassador Loretan und Bundesrat Couchepin hielten je eine Rede, doch dann war ich noch auf Liberty Island. Es gibt original CH Essen, original CH Musik, original CH Village und sogar ein original, altes CH Postauto. in dem ich Pascal Couchepin fotografieren konnte.
Dann ging ich auf eine Tour im Lincoln Center, welches unter anderem, das grösste Opernhaus der Welt beherbergt - Phänomenal!
Danach Nachtessen im B.B.King's Blues Club & Grill, mit dem New York Pass für 20% Rabatt. Das Essen, sowie die Live-Band waren gut.
Danach traf ich noch Bruno und Marie-Rose, und Emanuel und Chiara, am Busbahnhof, um ihnen die vorher für sie gekauften Musical Tickets zu übergeben. Dann gingen wir noch ein bisschen spazieren, in Mitten von den ganzen Lichtern von Manhattan. Fotos vom 29. und 30. Juli.

30. Juli
Heute habe ich zum ersten Mal in einem amerikanischen Waschsalon betreten. Die Grösse der Maschinen ist recht amerikanisch -> übergross. Und sie schlucken nur viertel Dollar Münzen, sowie fast alle Automaten in Amerika. Nach dem Waschen kam das Trocknen, und dann das "Zämuläggu".
Danach ging ich Richtung Central Park, wobei ich am bekannten Apple Store vorbeikam und mal kurz hinein schaute. jedes Gerät konnte man probieren und von jedem Gerät hatte es vielleicht so 15 Stück. Das ganze Apple Sortiment war vorhanden. Dann ging ich in den Central Park. Diesen Park stellte ich mir immer flach vor, doch ganz im Gegenteil es hat sogar einen Wasserfall und und und. Fotos vom 29. und 30. Juli.

31. Juli
Um 5:30 Uhr läutete der Wecker, unter die Dusche, Morgenessen von einem Bagelverkaufsstand, und pünktlich um 7:02 Uhr beim Treffpunkt, für den Start der Rundreise. Doch es stellte sich heraus, dass mein Reisebüro mir eine falsche Zeit angab; ich war eine halbe Stunde zu früh da.
Die Reiseleiterin ist etwas älter und aus Holland, spricht aber sehr gut deutsch. Neben mir machen noch 22 andere deutschsprechende Gäste diese Reise, doch niemand aus der Schweiz. Um 8:00 Uhr ist dann auch endlich Abfahrt und der erste Stopp ist in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania. Dort besichtigen wir die Freiheitsglocke und ich hörte zum ersten Mal von deren Bedeutung. Danach gingen wir zum Haus von Benjamin Franklin, dem Vater der Väter von Amerika. Philadelphia ist stolz der Ort zu sein, an dem die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli ......... unterschrieben wurde. Dann Mittagessen, ich probierte das Philly Cheesesteak, was nichts anderes ist, als ein warmer Sandwich mit Fleisch, Käse und Salat.
Dann führte uns Bob, der Busfahrer nach Washington DC, der Hauptstadt von den USA. Auf der heutigen Fahrt sind wir, nach 393 km, in folgenden Staaten gewesen: New York, New Jersey, Pennsylvania und District of Columbia. In Washington angekommen, gingen wir direkt ins Hotel und waren frei. Am Nachmittag ging ich ins Museum für Luft- und Raumfahrt. In Washington sind im Gegensatz zu New York fast alle Museen gratis. Dieses L & R Museum war insbesondere gut, da es die meisten original Flugobjekte beherbergt, unter anderem "Breitling-Orbiter 3" von Bertrand Piccard, aus der Schweiz. Dann machte ich noch Fotos vom Capitol, von Lincoln Memorial und vom Weissen Haus, wo man seit dem 11. September 2001 nicht mehr hinein darf. (Ich habe noch nie in meinem Leben so viele FBI-Agenten gesehen, wie vor diesem Weissen Haus. OK, ich habe vorher noch nie eine FBI-Agenten gesehen, aber da hatte es sich 20 von denen.)
Am Abend wäre noch ein fakultativer Spatziergang für 30 $, doch nun bin ich am Tagebuch schreiben und 8 Tage alte Fotos ins Internet stellen. Gute Nacht. Fotos vom 31. Juli und 1. August.top


Letztes Update: 16.11.2017