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Tagebuch - September
 

2. September
Heute hiess es früh aufstehen, denn es liegen über 440km vor mir. Kaffee im Hotel, dann noch ein kurzer Tankstopp in Jackson Hole und ab nach Salt Lake City.
Zuerst über einen Pass, kurz mal über die Baumgrenze und dann wieder hinunter, wo das Auto Bremsprobleme hatte. Obwohl ich selten bremste fing das Lenkrad beim Bremsen an zu schütteln und der Wagen war nur schwer zum Stillstand zu bringen.
Dann folgten Korn- und Getreidefelder. Hier waren die bis zu 300 Meter langen Bewässerungssysteme, die eigenständig durch die Felder fuhren, interessant. Auch die riesigen Erntemaschinen, die durch die unendlich weiten Felder fuhren.
In Salt Lake City wollte ich dann ins Familienforschungszentrum der Mormonen, doch die hatten schon geschlossen. Darum machte ich eine Wanderung durch das Stadtzentrum. Dann ging ich noch schnell das Auto auftanken, bevor ich dann Oliver am Flughafen abholen wollte.

Am Flughafen von Salt Lake City gibt es so genannte Park & Wait Lots, wo man im Auto auf Fluggäste warten kann. Sobald die Passagiere abholbereit sind, wird das auf den drei Anzeigetafeln so bekannt gegeben. Doch als Olivers Flug abholbereit war, und ich mich zum Gate 2 Abholbereich begeben wollte, bog vor mir ein Wagen mit Blaulicht und Sirene, mit der Aufschrift Bomb Squat, ein. Bombenalarm. Und wo ist Oli??? Hat er die Bombe mitgebracht? Ein riesen Chaos, hunderte Autos, Polizei, Sicherheitsdienst und und. Doch nirgends war Oli. So fuhr ich 6-mal auf der grossen Schlaufe des Flughafens, da man nicht mehr anhalten durfte. Dann, er ist auf dem Handy erreichbar. Noch 2 zusätzliche Schlaufen und wir fanden uns. Doch das nächste Problem war zurück zum Hotel zu gelangen. Da die Lampen des Mietwagens wie Kerzenlicht scheinen, war es kein leichtes Unterfangen die Schilder zu lesen.
Nachtessen im Mc Donald's. Fotos, GPS-Route, GPS zum Flughafen.

12. September
Heute 7:45 Uhr aufstehe. Dann hiess es Waschen, was für mich Routine war, war für Oliver ein Abenteuer sondergleichen. Nachdem wir die Wäsche in die Trockner gelegt haben und die auch teils eingeschaltet haben, gingen wir zum Frühstück. Danach kontrollierten wir, ob die Wäsche trocken ist. Doch Oliver hat nur das Geld eingeworfen und die Tür geschlossen, doch nicht auf den Startknopf gedrückt. Also nochmals von vorn.
Dann fuhren wir um 11 Uhr endlich los. Das einzige was wir betrachteten war der Hoover Dam; für mehr reichte es nicht mehr... (à la Oli:"Mehr gab es auch nicht zu sehen."
Endlich mal wieder Internet.
Fotos, GPS-Route.

13. September
Der heutige Tag war gemütlich.
Fotos, GPS-Route.

14. September
Heute haben wir es geschafft, in einer unglaublich kurzen Zeit vom Hotel, wegfahrbereit ins Auto zu kommen. Am Lake Powell Blvd. fuhren wir nochmals an den 15 Kirchen verschiedener Religionen vorbei, um im Burger King das Breakfast No. 1 zu bestellen.
Dann zum Glen Canyon Dam (Damm des Lake Powell). Um ins Besucherzentrum gelangen zu können, mussten wir sogar durch eine Sicherheitskontrolle. Dann wurden wir aufgeklärt, über den 1963 erbauten-, seit 1980 vollen-, 11- bis 91 Meter dicken Staudamm. Sein Eliktrizitätswerk produziert 1,3 GW, was sogar mehr als die Leistung eines durchschnittlichen Atomkraftwerkes entspricht.
Danach fuhren wir weiter zum Navajo National Monument, wo wir ein indianisches Lehmhaus betreten konnten. Die Aussicht auf die abgeschliffenen Felsen war eindrucksvoll.
Dann weiter zum Monument Valley. bekannt für seine John Wayne Western Filme, das sich selbst als meistfotografiertes Motiv Amerikas auszeichnet. Nach einem Besuch im Visitor Center machten wir uns auf dem Weg, weg vom Weg. Off Road gings ins Valley, was mir sehr gefiel. Leider gelang es mir trotz Regen und Lehm nicht, das Auto total zu verschlammen. Die Indianersiedlungen darf man nur mit der Bewilligung der Bewohner fotografieren, und dollarische Entschädigung ist sehr willkommen.
Dann einchecken im Hampton Inn und Stromausfall...
Fotos, GPS-Route.top


Letztes Update: 16.11.2017